Grundeinkommen in den Bundestag
Eine zeitnahe Umsetzung eines Bedingungslosen Grundeinkommen scheint mit den etablierten Parteien unmöglich zu sein. Zu groß ist die Angst alte Zöpfe zu beschneiden und endlich das 21. Jahrhundert einzuläuten. Wie sehr die Parteien in alten Zeiten verhaftet sind, zeigt z.B. die Antwort unseres Direktkandidaten Fecke (SPD) für Nordfriesland auf unsere Mailanfrage. Da liegt es nahe wenn Grundeinkommensbefürworter inzwischen selbst in einigen Wahlkreisen als Direktkandidaten ohne Parteibindung auftreten. So geschehen im Wahlkreis Greifswald-Demmin-Ostvorpommern, wo die Petitentin zur Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommen Susanne Wiest die erforderlichen 200 Unterstützer mit Leichtigkeit erreicht hat.
Weitere Direktkandidaten, die ein Grundeinkommen unterstützen, sowie Kandidaten die ein Grundeinkommen befürworten (Link am 02.09. aktualisiert).
Besonders hervorheben möchten wir Axel Dörken aus Gütersloh, der auf seiner Webseite eindrucksvoll den steinigen Weg zu 200 erforderlichen Unterstützern beschreibt!
Auch wenn die Chancen so ein Direktmandat zu erlangen eher klein sein dürften, bringen diese Aktionen trotzdem das BGE in´s Gespräch und machen es in der Bevölkerung weiter bekannt und hoffentlich immer populärer.
Kategorie: NEWS, Aktualisiert am 2. September 2009 von admin | Anmelden
Im Gespräch mit Susanne Wiest…
Am 10. Dezember 2008 hob die Tagesmutter Susanne Wiest die Online-Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus der Taufe. Mehr als 50.000 Mitzeichner und Mitzeichnerinnen unterstützen Wiests Ansinnen und halfen dabei, dass sich nun der Petitio…
Liebe Freundinnen und Freunde, der Initiative Grundeinkommen Föhr,
im Hinblick auf die Bundestagswahl dürfte auch eine Info über den Stand der Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen in den Parteien von Interesse sein. Die vorderen Listenplätze können die Diskussion zum bGE in den Bundestag tragen. Die direkt kandidierenden Parteilosen sogen für eine weitere Verbreitung der Idee des bGE, werden aber kaum Chancen haben, diese Idee auch im Bundestag zu vertreten. In der CDU spricht sich der Arbeitnehmerflügel der CDU in Schleswig-Holstein (CDA) für das bedingungslose Grundeinkommen aus. Auch in der Partei DIE LINKE gibt es etliche BefüworterInnen. Die GRÜNEN in Schleswig-Holstein haben sich auf einem Landesparteitag im November 2007 für das bGE ausgesprochen. Die vier ersten Listenplätze der GRÜNEN zur Bundestagswahl sind allesamt bGE-BefürworterInnen. Ich selbst kandidiere auf Platz 4 der Liste. Da die Schleswig-Holsteinischen GRÜNEN mit Sicherheit 3 Sitze für den Bundestag in Schleswig-Holstein erringhen werden kann man sagen, jede Zweitstimme für DIE GRÜNEN ist eine Stimme für das bGE.
Viele Grüße!
Arfst Wagner (DIE GRÜNEN / Sprecher BI bedingungsloses Grundeinkommen Schleswig-Holstein)